Stand: 8. Mai 2026
Diese Nutzungsbedingungen regeln die Nutzung der Software BAUBOOST Ausschreibungs Assistent (nachfolgend „Software") durch die mit der BAUBOOST Consulting GmbH (nachfolgend „Anbieter") vertraglich verbundenen Geschäftskunden (nachfolgend „Kunde" oder „Mandant"). Die Software wird ausschließlich an Unternehmer im Sinne von § 14 BGB überlassen; eine Nutzung durch Verbraucher ist ausgeschlossen.
Die wirtschaftlichen Konditionen — insbesondere Vergütung, Laufzeit, Kündigungsfristen und der konkrete Leistungsumfang — werden individualvertraglich zwischen Anbieter und Kunde geregelt (nachfolgend „Einzelvertrag"). Diese Nutzungsbedingungen gelten ergänzend. Im Konfliktfall gehen die Regelungen des Einzelvertrags diesen Nutzungsbedingungen vor.
Die Software unterstützt den Kunden bei der Kalkulation von Leistungsverzeichnissen (LV) im GAEB-Standard (insbesondere DA XML 3.x, Format X83). Sie liest hochgeladene LV-Dateien ein, gleicht die einzelnen Positionen mit vom Kunden gepflegten Stammdaten ab und ermittelt für nicht zuordenbare Positionen einen Schätzwert auf Basis eines KI-Sprachmodells (Anthropic Claude). Das Ergebnis ist als Excel-Datei exportierbar.
Die Software liefert ausschließlich Vorschläge. Sie ersetzt weder die kaufmännische Prüfung des Angebots durch den Kunden noch eine Kalkulation durch fachkundiges Personal. Die Verantwortung für die Richtigkeit, Vollständigkeit und Marktangemessenheit jedes auf Basis der Software erstellten Angebots verbleibt vollumfänglich beim Kunden.
Für die KI-gestützten Funktionen benötigt der Kunde einen eigenen Zugangsschlüssel (API-Key) der Anthropic, PBC (USA bzw. EU). Der Kunde eröffnet hierzu in eigener Verantwortung ein Konto bei Anthropic, lädt dort das erforderliche Guthaben auf und hinterlegt den API-Key anschließend selbst in den Einstellungen der Software. Der Vertrag über die Nutzung der Anthropic-Dienste kommt unmittelbar zwischen Kunde und Anthropic zustande; der Anbieter ist daran nicht beteiligt.
Der Anbieter übernimmt keinerlei Gewähr für die Verfügbarkeit, die Preisgestaltung, die Qualität oder die rechtliche Zulässigkeit der Anthropic-Dienste. Streitigkeiten zwischen Kunde und Anthropic (insbesondere zu Guthaben, Sperrungen oder API-Änderungen) sind unmittelbar zwischen den Parteien zu klären.
Die Software wird als Cloud-Dienst auf Servern eines deutschen Hosting-Anbieters bereitgestellt. Der Anbieter schuldet keine bestimmte Verfügbarkeit; insbesondere wird keine garantierte Service-Level-Quote zugesagt. Der Anbieter bemüht sich nach billigem Ermessen um einen stabilen Betrieb, ist jedoch berechtigt, den Dienst für Wartungs-, Aktualisierungs- oder Sicherheitsarbeiten jederzeit ohne Vorankündigung kurzzeitig zu unterbrechen.
Ausfälle, die auf Störungen Dritter (z. B. Hosting-Anbieter, Anthropic, Internet-Provider) oder auf höhere Gewalt zurückgehen, liegen außerhalb des Verantwortungsbereichs des Anbieters.
Die Haftung des Anbieters ist auf Vorsatz und grobe Fahrlässigkeit beschränkt. Eine Haftung für einfache Fahrlässigkeit besteht nur bei der Verletzung wesentlicher Vertragspflichten (Kardinalpflichten) und ist in diesem Fall der Höhe nach auf den vertragstypischen, vorhersehbaren Schaden begrenzt.
Im Übrigen ist die Haftung des Anbieters ausgeschlossen, soweit dies gesetzlich zulässig ist. Insbesondere haftet der Anbieter nicht:
Die vorstehenden Haftungsbeschränkungen gelten nicht für Schäden aus der Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit, für Ansprüche nach dem Produkthaftungsgesetz und für Fälle, in denen der Anbieter ein Mangel arglistig verschwiegen oder eine Garantie übernommen hat.
Der Anbieter verarbeitet personenbezogene Daten ausschließlich entsprechend den gesetzlichen Vorgaben (insbesondere DSGVO und BDSG). Einzelheiten ergeben sich aus der separaten Datenschutzerklärung.
Soweit der Kunde personenbezogene Daten in die Software einspielt, verarbeitet der Anbieter diese im Rahmen einer Auftragsverarbeitung nach Art. 28 DSGVO. Eine entsprechende Vereinbarung wird auf Wunsch des Kunden zur Verfügung gestellt.
Vertragsbeginn, Laufzeit, Kündigungsfristen und etwaige Verlängerungs- oder Sonderkündigungsregelungen ergeben sich aus dem zwischen Anbieter und Kunde geschlossenen Einzelvertrag.
Nach Vertragsende werden die Daten des Kunden binnen einer Frist von 30 Tagen aus der Software gelöscht, sofern keine gesetzlichen Aufbewahrungspflichten entgegenstehen. Der Kunde ist gehalten, vor Vertragsende die für ihn relevanten Daten selbst zu sichern; insbesondere können laufende und abgeschlossene Projekte positionsgenau als Excel-Datei exportiert werden.
Der Anbieter ist berechtigt, diese Nutzungsbedingungen mit Wirkung für die Zukunft anzupassen, soweit dies aus rechtlichen, technischen oder organisatorischen Gründen erforderlich ist und der Kunde dadurch nicht unangemessen benachteiligt wird. Über Änderungen wird der Kunde rechtzeitig — in der Regel mit einer Vorlaufzeit von sechs Wochen — per E-Mail informiert. Widerspricht der Kunde den Änderungen nicht innerhalb dieser Frist, gelten sie als angenommen. Auf das Widerspruchsrecht und die Folgen wird in der Mitteilung gesondert hingewiesen.
Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland unter Ausschluss des UN-Kaufrechts.
Ausschließlicher Gerichtsstand für alle Streitigkeiten aus oder im Zusammenhang mit dem Vertragsverhältnis zwischen Anbieter und Kunde — soweit gesetzlich zulässig — ist Krefeld.
Sollte eine Bestimmung dieser Nutzungsbedingungen unwirksam sein oder werden, bleibt die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen unberührt. An die Stelle der unwirksamen Bestimmung tritt die gesetzliche Regelung.
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